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Kulturdenkmäler in Weiden

Entdecken Sie Weiden von einer anderen Seite! Brunnen, Stelen oder Denkmäler begleiten Sie auf ihrem Weg durch die Max-Reger-Stadt.

Sehenswerte Kulturdenkmäler

Brunnen Entfaltung (A)

Am Macerata-Platz beginnt unser Kulturrundgang durch die Max-Reger-Stadt Weiden. Hier finden Sie eine Metall-Stele als Brunnen konzipiert von dem Künstler Helmut Langner (1995).

Mühlbach-Stele (gelber Stern)

An der Weidenallee, direkt neben dem Parkhaus Naabwiesen, ist diese bewundernswerte Stele (1980) installiert. Beim genauen Betrachten der Stele sehen Sie verschiedene eingearbeitete Motive, wie die Wäscherin, das Mühlrad, Ente, Frosch, Nixe und Storch. Entworfen hat Sie der Weidener Künstler Günter Mauermann.

Weidener Welle (B)

Die Weidener Welle (1991) finden Sie an der Max-Reger-Halle. Sie stammt von Otto Wesendonk (München). Sie steht für Bewegung, Senden und Empfangen - ganz im Zeichen für eine erfolgreiche Tagung oder einen Kongress in Weiden. 

Rathaus-Brunnen (grüner Stern)

Vor dem Neuen Rathaus steht der Rathaus-Brunnen (1980) von Max Fischer.

Die Porzellanfirma Bauscher schenkte der Stadt Weiden diesen Brunnen aus Anlass des 100. Firmenjubiläums. Wer aufmerksam den Brunnen betrachtet, wird noch den Weidenbaum und die Jahreszahl der Erstnennung Weidens 1241 finden.

Storchen-Brunnen (lila Stern)

Der Storchen-Brunnen ziert die Kurt-Schumacher-Allee. In der ursprünglichen, ersten Fassung schmückte ein wasserspeiender Storch die Spitze des Brunnens, der später dann durch eine Steinkugel ausgetauscht wurde.

Gedenkstein für den Heimtkreis Tachau (C)

Auch in der Kurt-Schumacher-Allee steht der Gedenkstein für den Heimatkreis Tachau. Hierbei handelt es sich um einen Findling aus Flossenbürger Granit, der 1971 aufgestellt wurde. Dieser erinnert an die Partnerschaft von Tachau und Weiden.

Max-Reger-Denkmal (roter Stern)

Das Max-Reger-Denkmal wurde von dem aus Weiden stammenden Bildhauer Josef Gollwitzer geschaffen. Die Einweihung des Denkmals, das mit seinen Orgelpfeifen an Regers umfangreiche Orgelwerke erinnert, fand am 12. Oktober 1957 statt.

Triton- Brunnen (D)

Der Triton-Brunnen wurde 1953 von Josef Gollwitzer erschaffen. Er stellt das Prunkstück in der Max-Reger-Anlage dar. Den Blickpunkt des Springbrunnens bildet die Bronzefigur der griechischen Meergottheit Triton mit ihrem menschlichen Oberkörper und dem fischartigen Unterleib. Im Sommer fließen bis zu 40 Kubikmeter Wasser aus der Muschel des Gottes, die er in Händen hält (einem Tritonshorn).

Nepomuk-Kapelle (blauer Stern)

Die "Brückenkapelle St. Johannes Nepomuk" wurde 1738/1756 aufgrund eines Gelöbnisses durch Feldmarschall Fellner von Feldeck errichtet. Die Sandsteinstatue des Heiligen Johann Nepomuk wurde vom Bildhauer Johann Franz Dult aus Nabburg geschaffen. 

Mauermann-Brunnen (E)

Erschaffen hat diesen beeindruckenden Brunnen am Unteren Markt, der aus Granit und Bronze gefertigt ist, der Bildhauer Günter Mauermann (1985-1986).

Der Brunnen ist aufgebaut wie eine Collage, die Einblicke in die Stadtgeschichte und in das Oberpfälzer Brauchtum gibt. Dargestellte Szenen sind: Der Gaukler mit seinem Affen; ein weiser Ratsherr und ein Kind auf seinem Steckenpferd, welche die Generationen veranschaulichen; Kriegsschrecken; Feuerbrunst und Pestkarren; Blühenden Handel zeigen die Bäuerin und ihr Sohn; ein Schneider mit der Teufelsmaske sowie die Lateinschule, in der sogar Spickzettel herumgereicht werden, und zwei Ratschkatln. 

Altes Rathaus (oranger Stern)

Flanieren Sie über den langgestrecken historischen Marktplatz der Stadt Weiden, der durch viele Renaissance-Häuser besticht, und genießen Sie das Ambiente. Neben dem Alten Rathaus mit Glockenspiel (1539-1548; Umbau 1914-1917 und 1981) finden Sie hier auch den Mauermann-Brunnen mit seinen vielfältigen Geschichten zur Oberpfalz.

Stadtbrunnen (F)

Am Oberen Markt, direkt vor dem Alten Rathaus, steht der Brunnen, der als dreifach gestuftes Oktogon konzipiert ist (1983). Der Weidener Bildhauer Ludwig Hammer entwarf diesen Brunnen. 

Lichthäuslein (G)

Reste der mittelalterlichen Kirchhofmauer mit steinernem Lichthäuslein aus Granit. 

Kriegerdenkmal (H)

Das Kriegerdenkmal finden Sie in der Konrad-Adenauer-Anlage. Es erinnert an die Gefallenen von 1914-18 und 1939-45.

Tanzende Tachauerin (rotes Quadrat)

Die Figur misst mit dem Fries 1,4 Meter. Ein Egerländer Hochzeitszug ziert den Fries auf allen vier Seiten. Dieses Standbild hat eine Gesamthöhe von 2,40 Metern. Die Tanzende Tachauerin erinnert an die seit 1956 bestehende Patenschaft der Stadt Weiden über den Heimatkreis Tachau. Geschaffen vom Weidener Künstler Günter Mauermann (1988). Umgezogen in die Kurt-Schumacher-Allee.

Grabstein Max Reger (gelbes Quadrat)

In der Adenauer-Anlage steht der Grabstein des Komponisten. Nach der Errichtung des Ehrengrabes im Münchner Waldfriedhof im Jahr 1930 wurde dieser aus Weimar nach Weiden verbracht.

Eichendorff Gedenkstein (blaues Quadrat)

1988 gestiftet von der Landsmannschaft der Oberschlesier zum 200. Geburtstag von J. v. Eichendorff, steht der Gedenkstein in der Konrad-Adenauer-Anlage. Beim Gesteinsmaterial handelt es sich um Flossenbürger Granit der Fa. Jakob.

Jüdischer Gedenkstein (grünes Quadrat)

Zum Andenken an die 34 jüdischen Weidener Bürger, die in den Konzentrationslagern der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft ermordet wurden. Der Gedenkstein steht seit 1989 in der Konrad-Adenauer-Anlage und wurde vom Bildhauer Max Fischer aus Neustadt an der Waldnaab geschaffen.

Lebensbäume (lila Quadrat)

Erinnert an die Pflanzung der Allee 1714 und die Schenkung an die Stadt 1819. Geschaffen wurden die Lebensbäume von Melita Todorovic (1988). 

Allee-Brunnen (I)

In der Bürgermeister-Prechtl-Straße ist der Allee-Brunnen zu finden, welcher 1988 durch den Künstler Günter Mauermann geschaffen wurde. Der Allee-Brunnen symbolisiert die fließenden Gewässer in der Oberpfalz.

Gustav von Schlör Denkmal (J)

Das Gustav-von-Schlör-Denkmal steht zwischen der Friedenseiche vom Jahr 1871 und der Jubiläumseiche vom Jahr 1824, die zum 25jährigen Regierungsjubiläum König Max I. gepflanzt wurde. In Erinnerung an den letzten bayerischen Handelsminister Gustav von Schlör (1820 - 1883), der 1863 den Eisenbahnanschluß Weidens erreichte und damit den wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt begründete. Der Entwurf des Denkmals stammt von Architekt Carl Hocheder, München, die Marmorbüste von Bildhauer Haf.