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Kultur-Perle im Oberpfälzer Wald

Der Imagefilm von Weiden i.d.OPf. gibt Ihnen einen ersten Eindruck der Stadt.

Heid Feiern Mir - Blue Haze & Friends

Ein musikalisches Projekt von Günter Hagn und Blue Haze mit vielen regionalen Bands, als Demonstration für die vielseitige und musikalische Kulturlandschaft in Weiden und Umgebung.

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Zur Geschichte

Am 14.05.1936 wurde in der Sitzung der kath. Kirchenverwaltung St. Josef der Bau der St. Konradkirche einstimmig beschlossen, sodass am 22.06.1936 der erste Spatenstich durch H.H. Geistl. Rat Fleischmann erfolgen konnte.
Nur etwas mehr als ein Jahr nahm der Bau in Anspruch. Am 05.07.1937 wurde die Bruder Konrad-Kirche durch Bischof Dr. Michael Buchberger eingeweiht und mit Wirkung vom 01.04.1950 zur eigenständigen Pfarrei erhoben, da man zuvor der Stadtpfarrei St. Josef angehörte.

Die Glocken

Die St. Konrad Kirche ist bekannt für ihre vier gewaltigen Glocken (Gesamtgewicht: 1760kg) in den Tonlagen fis’, a’, h’ und cis’, welche im Oktober 1936 vor ihrer Montage durch H.H. Geistl. Rat Franz Xaver Fleischmann geweiht wurden. Die Anbringung übernahm die Firma Humpert in Person von Bernhard Frigger mit Beihilfe von Arbeitern des Zimmermeisters M. Riedelbauers und der Baufirma Striegl. Am 05.11.1936 konnten das Probeläuten und die Übernahme erfolgen. In Betrieb genommen wurde die Anlage am 11.04. 1937.

Das Besondere an den Glocken ist Ihre metallische Zusammensetzung, die nicht – wie üblich – aus Kupfer und  Zinn besteht. Anstatt des Zinns verwendete der Glockengießer ein anderes Zusatzmetall, dessen Name bis heute als Geheimnis gehütet wird.

Fakten zu den verschiedenen Glocken

Die große Bruder Konradglocke ist 14,8 Zentner schwer und misst am  Schlagring 1,11 Meter. Sie wurde von der Pfarrgemeinde St. Josef gestiftet.  Am Glockenmantel steht folgende Nachschrift: SIT REGI CHRISTO, DIE SEMPER LAUS IN ORE MEO 8 - "Dem Gottkönig Christus sei immer Lob in meinem Munde".  

Die zweitgrößte Glocke im Gewicht von 9,2 Zentner hat einen Schlagringdurchmesser von 0,94 Meter. Sie wurde von Herrn Stadtpfarrer Fleischmann gestiftet. Die Inschrift lautet: SANKTE FRATER CONRADE AD DEUM PRO NOBIS VADE (Heiliger Bruder Konrad gehe (bitte) für uns zu Gott).  

Die dritte Glocke ist 6,4 Zentner schwer und misst 0,83 Meter am Schlagring. Sie wurde von dem kath. Männerverein Weiden gestiftet. Die Inschrift ist folgende: VIRGO CLEMENS VIRGO PIA DUC NOS IN SECURA VITA (Oh gütige Jungfrau, milde Jungfrau, führe uns auf den sicheren Weg). 

Die kleinste Glocke hat ein Gewicht von 4,8 Zentner und einen Schlagringdurchmesser von 0,74 Meter. Sie wurde von Margarete Bayer gestiftet und trägt die Inschrift: ST. JOSEF FAMILIARUM COLUMEN CUSTODIAT FAMILIAS NOSTRAS (Heiliger Josef, du Schutzherr der Familien, beschütze unsere Familien!)

Hochaltar und Seitenaltäre

Oskar Schweigart gestaltete die Figurengruppe links und rechts neben dem Kreuz. Links sehen Sie eine Familie, die von Bruder Konrad (rechts stehend) durch eine Geste auf den am Kreuz hängenden Erlöser hingewiesen wird. Das Kreuz mit Christuskörper wurde in den Lang`schen Werkstätten geschnitzt (Höhe 4,10 m; Querbalken 3,40 m).

Die plastischen Schriftblöcke enthalten folgende Inschrift: BEI DER UNVERDOSSEN IN DER REDE KLUG VERSCHLOSSEN HILFSBEREIT FÜR ALLE ARMEN GEGEN FREMDE VOLL ERBARMEN

Der steinige Hochaltar enthält die Reliquien der hl. Märtyrer Constantius, Jucundinus, Vincentia, Calestina und Julia.

Für einen der beiden Seitenaltäre, die J. Gerngras gestaltete, war von Anfang an ein Christopherusaltar gedacht, um diesem Heiligen nach der Entfernung des Christopherusbildes am Rebühl in unserer Stadt ein Wahrzeichen zu geben. Daraus entwickelte sich ein 14 Nothelferaltar mit einem hervortretendem Hl. Christopherus als den Symbolheiligen unserer Zeit. Der zweite Seitenaltar sollte ein Familienaltar werden mit besonderer Betonung des Hl. Josef, dem Patron der Mutterpfarrei.

Adresse St. Konrad und Pfarramt

St. Konrad
Hammerweg 62, 92637 Weiden in der Oberpfalz

Pfarramt St. Konrad
Hammerweg 60, 92637 Weiden in der Oberpfalz
Tel.: 0961-32130