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Max Reger - Sohn der Stadt Weiden in der Oberpfalz

Geboren am 19.03.1873 in Brand im Fichtelgebirge, wächst Max Reger in der Stadt Weiden auf und erhält schon früh Musikunterricht.

Als 15-jähriger komponiert er eine Ouvertüre in h-Moll, sein erstes Werk. Nach Studien beim berühmten Musiktheoretiker Hugo Riemann in Sondershausen und Lehrtätigkeiten in Wiesbaden, kehrt Max Reger von 1899 bis 1901 ins Elternhaus nach Weiden zurück. In dieser Zeit komponiert Reger etwa 70 Lieder, viele Klavierstücke und fast all seine bedeutenden Orgelwerke, mit denen er zu einem neuen, unverkennbaren Orgelstil findet und wachsende Erfolge feiert.

Im August 1901 zieht die Familie Reger nach München. Ein Jahr später heiratet Max Reger Elsa von Bagenski. Neben seiner Lehrtätigkeit an der Königlichen Akademie der Tonkunst ist Reger als Komponist und konzertierender Pianist überaus aktiv.

1907 wird er in Leipzig zum Universitätsmusikdirektor gewählt. Er erhält zwei Ehrendoktortitel und übernimmt zwischen 1911 und 1914 die Leitung des Meininger Hoforchesters. Seine intensive Kompositions- und Konzertiertätigkeit setzt er aber ebenso fort wie die wöchentlichen Lehrveranstaltungen am Konservatorium in Leipzig. Während eines Aufenthalts dort verstirbt Max Reger am 11.05.1916 an Herzversagen.

Max Reger hinterlässt ein umfangreiches Œuvre mit bedeutenden Werken im Bereich der Kammermusik, des Lieds, der Chor-, Orchester- und Orgelkomposition. Viele seiner Werke zeigen seine Affinität zur Musik des Barock und seines Vorbildes Johann Sebastian Bach, deren formales Grundgerüst er jedoch vor allem im Bereich der Harmonik beständig weiterentwickelt. Zeitlebens umstritten gilt er so dennoch vielen Komponisten der Moderne als Wegbereiter.